Oberstudiendirektorin Bärbel Marx, Schulleiterin des Beruflichen Schulzentrums Rosenheim, verabschiedete am Freitag bei einer feierlichen Abendveranstaltung Absolventen der Bau- und Holztechnik ins Berufsleben. Alexander Stöhr und Marco Dietrich, Vorsitzende der VsT (Vertretung studierender Techniker), beglückwünschten alle Absolventen für das Geleistete. Vor knapp zwei Jahren sei man motiviert gestartet, habe sich gemeinsam durch Fachinhalte und Prüfungen gekämpft und so Fähigkeiten und Wissen vertieft. Alle seien sich der Verantwortung bewusst, nachhaltig und sicher die Zukunft im Bauwesen mitzugestalten. Gerade jetzt eröffneten sich neue Welten mit neuen Herausforderungen. Durch die Ausbildung an der Fachschule sei man aber für die kommende Zeit bestens gerüstet. Frau Bärbel Marx, Schulleiterin des Beruflichen Schulzentrums, bedankte sich besonders bei den Eltern, Lebenspartnern und allen weiteren Unterstützern, die mitverantwortlich für diesen Erfolg seien. Der Einsatz habe sich gelohnt, alle Türen stünden für die Absolventen weit offen. Jetzt gelte es Verantwortung zu übernehmen, insbesondere über den beruflichen Bereich hinaus. Genauso wichtig sei ein Engagement im politischen Leben. Es gehe nicht nur darum, künftig lukrative Aufträge zu erhalten, sondern auch sich gesellschaftlichen Respekt zu erarbeiten und um unsere noch junge Demokratie zu kämpfen. Ihr Dank ging auch an die VsT, die das Schulleben eigenverantwortlich intensiv gestaltet und den Lehrern an der Fachschule einiges an Organisationsarbeit abnimmt. Frau Marx beglückwünschte alle zum Bestehen der Abschlussprüfung und äußerte den Wunsch, dass man sich zu Jubiläen wieder in der Holzstadt Rosenheim treffe. Im Anschluss überreichte die Schulleiterin die begehrten Zeugnisse. Darunter sind auch 13 Absolventen, die durch einen Zusatzkurs die Fachhochschulreife und somit die Berechtigung erhalten haben, an jeder Fachhochschule in Deutschland studieren zu können. Besonders stolz ist das Kollegium, dass Herr Marco Dietrich aus der Bautechnikklasse den Abschluss mit der Note 1,41 und Herr Lukas Ziegenaus aus der Holztechnik als Jahrgangsbester einen Durchschnitt von 1,17 erreichten.
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Schon seit über 25 Jahren unterstützen die Fachschülerinnen und Fachschüler der Staatlichen Fachschule Rosenheim das Förderzentrum in Aschau. Vor wenigen Tagen übergab die Vertretung studierender Techniker (VsT) mit dem 1. Präsidenten Alexander Stöhr an der Spitze den Kindern und Schulleiterin Susanne Kremer einen Scheck über die stolze Summe von 1345.- €. Die Freude war groß, werden so doch einige Wünsche in Erfüllung gehen. Auch an den Tierschutzverein Rosenheim e.V. übergab die VsT zusammen mit der Schulleitung eine Spende in Höhe von 1345.- €. Die erste Vorsitzende Andrea Thomas zeigte sich sehr erfreut und gab in einer Führung Einblicke in das neu erbaute Tierheim. Ein Teil des Betrages wurde erlöst durch eine Tombola, bei der es von namhaften Firmen der Holzbranche gespendete Sachpreise zu gewinnen gab. Der andere Teil wurde mit einer Auktion im Rahmen des jährlich stattfindenden Bunten Abends erzielt. Zur Versteigerung angeboten wurden Bilder, die Lehrkräfte spontan während der Veranstaltung live malten. Die „Kunstwerke“ fanden beim Publikum reißenden Absatz, nachdem die VsT wie jedes Jahr bei dieser Veranstaltung mit in kabarettistischer Manier parodierten Szenen aus dem Schulleben für beste Stimmung gesorgt hatte.
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Die Fachschule erhielt kürzlich im Rahmen eines fachspezifischen Fortbildungstages des begleiteten Dienstjahres Besuch von 7 Fachlehrern für Holzberufe. Die jungen Fachlehrer informierten sich über die Weiterbildungsmöglichkeiten an der Fachschule und die umfassenden technischen Möglichkeiten im Rahmen der Ausbildung zum Holztechniker bzw. Bautechniker. Ein Überblick über die berufliche Erstausbildung an der Berufsschule 1 rundete den Besuch ab.
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Nach der Ausbildung zum Holztechniker an der Staatl. Fachschule Rosenheim haben 6 Absolventen in einer Zusatzausbildung den Titel des Schreinermeisters erlangt. Auf einerAusstellung im Bildungszentrum der Handwerkskammer an der Klepperstraße in Rosenheim präsentierten sie am vergangenen Freitag (25.11.2022) stolz ihre Arbeiten. Innerhalb von etwafünf Wochen fertigten sie mit Herzblut und in liebevoller Detailarbeit überzeugende Meisterstücke in handwerklicher Perfektion. Die Bandbreite reichte dabei von einem Schrank für Sportutensilienüber Hängeboards bis zu einem Instrumentenschrank. Die Jungmeister nahmen dazu schon während der fachlichen Weiterbildung an der Fachschule mit einem Abschluss als Holztechnikereine aufwendige Zusatzausbildung auf sich. Zunächst wurde das Meisterstück entworfen und eine Konstruktionszeichnung per CAD erstellt. Anschließend musste das Möbel kalkuliert und ein Modellim Maßstab 1:10 angefertigt werden. Diese Arbeiten wurden zum großen Teil parallel zur Schulzeit geleistet.Während der Großteil der Fachschüler nach den Abschlussprüfungen erschöpft eine Auszeit nimmt, geht es mit der Meisterausbildung nahtlos weiter. Es folgt am Bildungszentrum derbetriebswirtschaftliche und rechtliche Teil. Abschließend muss noch das Meisterstück innerhalb von etwa 200 Stunden gefertigt werden. Diese Anstrengung verdient höchsten Respekt, der Lohn istder Titel als Schreinermeister und Staatlich geprüfter Holztechniker. Mit diesem Ausbildungspaket sind die Anstellungschancen trotz abflauender Wirtschaft hervorragend.
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