Rosenheim – Seit mittlerweile 100 Jahren werden in Rosenheim an der Fachschule Techniker ausgebildet. Am vergangenen Freitag verabschiedete Studiendirektor Claus Schemm den Jubiläumsjahrgang mit 42 staatlich geprüften Bautechnikern/-innen und 28 staatlich geprüften Holztechnikern/-innen ins Berufsleben.
Im Gasthaus Höhensteiger in Westerndorf St. Peter, feierten die Absolventinnen und Absolventen gemeinsam mit Eltern, Freunden, Bekannten und dem Lehrerkollegium der Fachschule den erfolgreichen Abschluss der zweijährigen Weiterbildung.
Den Auftakt der Feier gestalteten die beiden Präsidenten der Vertretung Studierender Techniker (VsT), Thomas Hofmann und Klaus Gawaz. Mit einem humorvollen Rückblick in Gedichtform ließen sie die vergangenen zwei Jahre Revue passieren. Dabei erinnerten sie sowohl an die Herausforderungen der anspruchsvollen Weiterbildung mit ihren zahlreichen Prüfungen als auch an die vielen positiven Erlebnisse, die neu entstandenen Freundschaften und den starken Zusammenhalt innerhalb des Jahrgangs.
Sebastian Geretzhuber als Vertreter des Förder- und Ehemaligenvereins IGHTR e.V. gratulierte den Absolventinnen und Absolventen, hob das hohe Ansehen der „Rosenheimer“ Techniker in der Branche hervor und warb für Unterstützung der Fachschule auch über die Schulzeit hinaus.
Claus Schemm, Leiter des Beruflichen Schulzentrums Rosenheim, zeichnete in seiner Rede – ergänzt durch einige Anekdoten aus den letzten beiden Jahren - die Unterschiede der Schul- und Berufswelt für die Absolventen und Absolventinnen nach. Nach der erfolgreichen Weiterbildung im Lernraum „Schule“ sei nun die Umsetzung des erworbenen Wissens und der erlernten Kompetenzen in den Betrieben gefordert. Gleichzeitig machte er deutlich, dass der erreichte Abschluss nur eine Momentaufnahme sei. Angesichts des rasanten technologischen Wandels seien lebenslanges Lernen und kontinuierliche Weiterbildung unverzichtbar. Besonders bedankte er sich bei Eltern, Lebenspartnern und dem Lehrerkollegium für die Unterstützung der Absolventinnen und Absolventen während der letzten beiden Jahre.
Anschließend überreichte Claus Schemm zusammen mit dem Stellv. Schulleiter Josef Oberniedermaier und den jeweiligen Klassenleitern die Zeugnisse.
Für ihre herausragenden Leistungen erhielten 15 Absolventinnen und Absolventen den Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung. Neun Absolventen und eine Absolventin konnten sich über die Erlangung der Fachhochschulreife, die zum Studium an jeder deutschen Fachhochschule berechtigt, freuen.
Als Jahrgangsbester wurde der Holztechniker Simon Bauer mit einem hervorragenden Notendurchschnitt von 1,12 ausgezeichnet. Die Auszeichnung als Klassenbeste im Bereich Bautechnik erhielten Dominik Hundhammer und Luca Sendlinger. Die beste Fachhochschulreifeprüfung absolvierte Leonhard Hirsch.
Die Klassen bedankten sich mit kleinen Geschenken bei ihren Klassenleitern für die engagierte Begleitung während der vergangenen zwei Jahre. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung von der Band „Sax4fun“, die mit einem abwechslungsreichen Programm von ABBA über Rock bis hin zu klassischen Werken für beste Unterhaltung sorgte. Anschließend wurde bei gemütlichem Beisammensein noch lange gefeiert.